Die Welt steht an einem Scheideweg: Die alte internationale Ordnung zerbricht, doch statt einer gerechteren Alternative drohen sozialdarwinistische Machtkämpfe mit unvorhersehbaren Konsequenzen. Während westliche Staaten noch immer auf ihre überholten Regeln pochen, stellen sich die Länder des globalen Südens zunehmend gegen ein System, das sie jahrzehntelang benachteiligt hat. Patrick Kaczmarczyk liefert eine schonungslose Bestandsaufnahme der globalen Wirtschaftspolitik und ihrer Fehlentwicklungen. Er zeigt, warum der globale Süden heute selbstbewusst seine Interessen vertritt, und skizziert mögliche Reformen, die eine echte internationale Zusammenarbeit weiterhin ermöglichen könnten.