1844 begann ein zähes Ringen der Altona-Kieler-Eisenbahn-Gesellschaft mit Finanziers und dem dänischen Staat über den Bau eine Eisenbahn durch Ostholstein. Erst mit dem Auftreten des Eisenbahnmoguls Sir Morten Peto sowie Preußens gelang 1864 der Durchbruch. Ab 1866 erschloss die Ostholsteinische Eisenbahn Neumünste-Ascheberg-Neustadt, mit der Zweigbahn Kiel-Ascheberg, die landwirtschaftlich geprägte Region. Entlang der Strecke entstanden Gewerbe und Industrie. Die Bevölkerungszahlen einzelner Ortschaften verdoppelten sich nahezu innerhalb eines Jahrzehnts. Bis zur Inbetriebnahme des Rangierbahnhofs Maschen 1980 galt vor allem die Linie Neumünster-Neustadt als wichtige Entlastungsstrecke für den Güterfernverkehr nach dem Fähranleger Puttgarten.