Weiterbildungsmanagement - cover

Weiterbildungsmanagement

Rouven Schäfer

  • 09 juli 2003
  • 9783638203241
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Samenvatting:

Durch die allg. diskutierte Zunahme der Komplexität1 realen Marktgeschehens
ist es zunehmend wichtiger, dass betriebswirtschaftliches Wissen auch in den
Bereichen zum Einsatz kommt, die traditionell einer Ökonomisierung kritisch
gegenüber stehen, beispielsweise die Erwachsenenbildung.2 Dies gilt vor
allem auch für Institutionen der Weiterbildung die öffentlich gefördert werden.
Diese müssen sich im Spannungsfeld zwischen Markt/Gewinnmaximierung
und 'öffentlicher Verantwortung' behaupten.3 Hintergrund dieses Ansatzes ist
der Gedanke, dass mit knappen Mitteln effizient umgegangen werden muss,
um den größtmöglichen Nutzen für alle Beteiligten zu erzielen. Zum anderen
ist es die Notwendigkeit sich den sich ständig ändernden Bedingungen in der
Gesellschaft anzupassen, um weiterhin erfolgreich am Markt agieren zu
können.4 Im Rahmen dieser Arbeit soll der Frage nachgegangen werden,
inwiefern Management und Betriebswirtschaft für die Institutionen der
Weiterbildung notwendig sind.
Geschichtlicher Hintergrund der Weiterbildung
Betrachtet man die Entwicklung der Weiterbildung beginnend mit den 70iger
Jahren des vorherigen Jahrhunderts, dann bleibt festzuhalten, dass zunächst
vor allem politische Ziele im Vordergrund standen (vgl. Meisel 1999). [...]
1 Schlutz (1999) nennt folgende Tendenzen: 'Das Nachlassen der öffentlichen
Aufmerksamkeit, geringere oder selektivere Förderung und zunehmende Konkurrenz
verlangen den Institutionen und Initiativen mehr Steuerungskapazitäten, Beweglichkeit,
Wirtschaftlichkeit und nachweisbare Wirksamkeit ab'. (S. 23).
2 Bekannt ist bspw. der Ausspruch: 'Bildung ist keine Ware'.
3 Das dies nicht immer optimal funktioniert zeigt das Beispiel Volkshochschulen, es gibt
zahlreiche Fälle, in denen Pseudowissenschaft im Namen der Volksbildung angeboten
worden ist (vgl. Wunder 1996, S.3). Ein interessantes Beispiel sind Astrologiekurse an
Volkshochschulen (vgl. Bitzer 1996, S. 138f.).
4 Als Schlagwort sei hier der Begriff der 'Lernenden Organisation' genannt (vgl. Senge,1990).

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