Dieses Buch untersucht Vertrauen am Arbeitsplatz aus einer oft übersehenen Perspektive – nicht als Teamfähigkeit oder Loyalität, sondern als komplexes Zusammenspiel von Selbstwert, Machtdynamiken und persönlichen Grenzen. Es erforscht, warum viele Menschen sich bei der Arbeit verstellen, warum Offenheit sich riskant anfühlt, und weshalb berufliches Vertrauen oft einseitig erwartet wird. Dabei geht es nicht um Networking-Strategien oder Karrieretipps, sondern um tieferes Verstehen: Wie berufliche Hierarchien Vertrauen beeinflussen, warum Verletzlichkeit am Arbeitsplatz mit Schwäche verwechselt wird, und was passiert, wenn Selbstwert an berufliche Anerkennung gekoppelt ist. Das Buch beleuchtet die stillen Konflikte – das Funktionieren-Müssen trotz innerer Distanz, die Erschöpfung durch permanente Anpassung, und die Frage, wie viel von sich selbst man zeigen darf, ohne verletzbar zu werden. Mit psychologischem Verständnis und authentischer Ehrlichkeit öffnet es einen Raum für bewusstes Abgrenzen: Vertrauen am Arbeitsplatz muss verdient werden, nicht automatisch gegeben.