japan.arch - toyo ito & associates - kazuyo sejima + ryue ni ... - cover

japan.arch - toyo ito & associates - kazuyo sejima + ryue ni ...

Robert Scheutz

  • 30 juni 2003
  • 9783638200820
Wil ik lezen
  • Wil ik lezen
  • Aan het lezen
  • Gelezen
  • Verwijderen

Samenvatting:

japan liegt westlich des chinesischen festlandes im pazifischen ozean.
zwischen den inselteilen gibt es grosse klimaunterschiede, in der südlichen
hälfte der hauptinsel, im bereich tokio, osaka, hiroshima herrschen
gemässigte verhältnisse vor. frühling, sommer, herbst und winter sind klar
voneinander abgegrenzt. der wechsel der jahreszeiten hat traditionell einen
höheren stellenwert in der japanischen kultur. der sommer ist in japan heiss
und schwül, der winter kalt und trocken, das dortige klima verhält sich also
genau umgekehrt als in mitteleuropa. in japan schützt man sich daher nicht
durch dicke, mit wenigen öffnungen versehenen steinbauten gegen die
trockene hitze, sondern man setzt auf erhöhten luftdurchzug um der schwüle
zu begegnen. die hohe luftfeuchtigkeit im sommer, und die damit verbundende
erschwerte ausdünstung des körpers ist das klimatische hauptproblem. der
trockene, für das wärmeempfinden des menschlichen körpers noch kältere
winter wird durch das ozeanische klima etwas gemildert. als folge werden auf
der japanischen hauptinsel die häuser vorwiegend dem sommerklima
entsprechend gebaut. daraus ergeben sich folgende planungselemente:
· das japanische haus hat im allgemeinen günstige durchzugseigenschaften,
alle räume werden gleichmässig mit luft durchspühlt
(besonders vorteilhaft ist querlüftung). die wände weisen ein öffnungskonzept
auf, bzw. lassen sich wandtafeln und -türen gegen gitterelemente
austauschen.
· die durch das heissfeuchte klima resultierende bodenfeuchte lässt keine
einfache gründung von holzbauten zu, da sonst die bodenhölzer sofort zu
faulen beginnen würden. wohnhäuser werden deshalb aufgestelzt um
eine luftzirkulation unter dem fussboden zu ermöglichen.
· das dach ist traditionell weitausladend um schutz gegen regen und die
steil einfallende sommersonne zu gewährleisten. besonders im süden
empfielt sich der vorbau einer veranda, um die wohnräume zusätzlich
abzuschirmen. die orientierung dieser räume in den am nachmittag
sonnenintensiven westen ist zu vermeiden.
· weiters nutzt man in japan traditionell natürliche elemente wie teiche,
kleine bäche und wasserfälle um sich kühlung (auch im symbolischen
sinn) zu verschaffen. dafür charakteristisch sind auch laternen oder
glöckchen im vorhaus die den luftzug zusätzlich betonen. [...]

We gebruiken cookies om er zeker van te zijn dat je onze website zo goed mogelijk beleeft. Als je deze website blijft gebruiken gaan we ervan uit dat je dat goed vindt. Ok