Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Padagogik - Berufserziehung, Berufsbildung, Weiterbildung, Note: 1,0, FernUniversitat Hagen (Fakultat fur Kultur- und Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Modul 3d, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Kommentar des Korrektors: Eine hervorragende Arbeit, die sich durch ihr hohes Reflexionsniveau, den sicheren Umgang mit Theorieansatzen, ihre fachlich souverane Ausdrucksweise sowie durch ihren stringenten Argumentationsaufbau auszeichnet., Abstract: Wir erleben in unserer Gesellschaft eine standig wachsende Informationsflut verbunden mit der Notwendigkeit, sich verandernden Bedingungen im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereich anzupassen, konkurrenzfahig zu bleiben und Innovationen aus anderen Bereichen wie auch anderen Landern nicht nachzustehen" (Reinmann-Rothmeier/Mandl 1993, S. 233). Veranderungen in arbeitsorganisatorischer, technischer und gesellschaftlicher Hinsicht fuhren in vielen beruflichen Bereichen zu einer relativ raschen Veraltung berufsrelevanten Wissens, so dass von Erwerbstatigen eine zunehmende Lernbereitschaft gefordert wird. Der aktuelle Bildungsbericht (Bildung in Deutschland 2010, S. 135) weist darauf hin, dass insbesondere die berufliche Weiterbildung einen wichtigen Faktor fur die individuelle berufliche Mobilitat und Behauptung am Arbeitsplatz" darstellt. Lernen findet also nicht mehr nur in Schule und Ausbildung statt, sondern ein lebenslanges Lernen wird notwendig. In diesem Kontext kommt insbesondere der Fahigkeit zu selbstgesteuertem Lernen eine hohe Bedeutung zu. Allerdings beinhaltet dieser Begriff eine gewisse Ambivalenz. Hat der Erwerbstatige die Moglichkeit, seinen Lernprozess selbstbestimmt und eigenverantwortlich zu gestalten, d.h. beispielsweise zu lernen, wo und wann er mag und wie es seinem Lernzweck dienlich ist oder ist er nicht letztendlich zu einem lebenslangen selbstgesteuerten Lernen verpflichtet, um seine Erwerbsfahigkeit zu erhalten? (Drees 2009, S. 81/82) In der v"