Das Buch beschreibt Datenschutz erstmals als Offenheit (Transparenz) statt Datensparsamkeit. Die Umsetzung erfolgt über Big Data, deren Techniken so ausgelegt sind, dass Daten zur „handelbaren“ Ware werden können, indem dokumentierbar wird, wie von wem wozu Daten verwendet worden sind.
Das Buch führt das Dilemma der Digitalisierung auf die doppelte Geheimhaltung der Daten beim Datenschutz und bei den Plattformen zurück. Dadurch wird die Gesellschaft in eine passive und unwissende Rolle gedrängt. Die Informationsmacht der acht dominierenden Plattformen nimmt als Folge immer mehr die Züge einer unkontrollierten Landnahme an. Statt der passiven Geheimhaltung von Daten bedeutet die aktive Protektion der Menschen neue Chancen für die Technik und verbunden mit einer Rechtfertungspflicht und durchgesetzt mit Transparenz und Kontrolle von Daten und Algorithmen eine soziale-technische Ablösung der unkontrollierten Landnahme. Zahlreiche Fallstudien vor allem zu Google, Auto-Android und Cambridge-Analytica sowie zu den bisherigen Erfolgen der Selbstregulierung erhöhen den praktischen Nutzen des Buches.
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