Protektion 4.0: Das Digitalisierungsdilemma - cover

Protektion 4.0: Das Digitalisierungsdilemma

Günter Müller

  • 14 januari 2020
  • 9783662562611
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Samenvatting:

Das Buch beschreibt Datenschutz erstmals als Offenheit (Transparenz) statt Datensparsamkeit. Die Umsetzung erfolgt über Big Data, deren Techniken so ausgelegt sind, dass Daten zur „handelbaren“ Ware werden können, indem dokumentierbar wird, wie von wem wozu Daten verwendet worden sind.

Das Buch führt das Dilemma der Digitalisierung auf die doppelte Geheimhaltung der Daten beim Datenschutz und bei den Plattformen zurück. Dadurch wird die Gesellschaft in eine passive und unwissende Rolle gedrängt. Die Informationsmacht der acht dominierenden Plattformen nimmt als Folge immer mehr die Züge einer unkontrollierten Landnahme an. Statt der passiven Geheimhaltung von Daten bedeutet die aktive Protektion der Menschen neue Chancen für die Technik und verbunden mit einer Rechtfertungspflicht und durchgesetzt mit Transparenz und Kontrolle von Daten und Algorithmen eine soziale-technische Ablösung der unkontrollierten Landnahme. Zahlreiche Fallstudien vor allem zu Google, Auto-Android und Cambridge-Analytica sowie zu den bisherigen Erfolgen der Selbstregulierung erhöhen den praktischen Nutzen des Buches.
Der Inhalt

  • Die doppelte Geheimhaltung und das Digitalisierungsdilemma
  • Von den Visionen des Internet zur heutigen Landnahme
  • Die DSGVO entspricht nicht der Wirklichkeit
  • Innovationsverantwortung durch Protektion 4.0
  • Index
  • Literatur
Die Zielgruppen
  • Politiker und Journalisten
  • Juristen und Ökonomen
  • Informatiker und Wirtschaft
Der Autor Professor Günter Müller hat als Direktor der IBM Forschung Europa mit der Entwicklung zu Datennetzen die Digitalisierung gefördert.Sicherheit und Privatheit als Kontrollelement der Innovation war sein Thema an der Universität Freiburg und am von ihm gegründeten Institut für Informatik und Gesellschaft. Er konnte dazu internationale Netzwerke etablieren; insbesondere das Daimler-Benz- Kolleg, den Schwerpunkt „Sicherheit“ in der DFG, die Mitgliedschaft im Feldafinger Kreis, die bis heute anhaltende Kperationen mit den Universitäten Wien, Tokio und Harvard und nicht zuletzt die richtungsweisende ACTECHStudie zu Privatheitund die Zusammenarbeit mit Fraunhofer Darmstadt. Eine algorithmische Ordnung der Plattformen gefährdet das Gemeinwohl und reduziert die Potentiale der Informationstechnik zur Lösung der wichtigen Probleme der Menschheit. Für sein Wirken wurde ihm die Ehrendoktorwürde der TU Darmstadt und das Ehrenkreuz der Republik Österreich verliehen.

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